UNTERNEHMENSNACHFOLGE

Bestandsaufnahme

Wir legen gemeinsam offen, wer beteiligt ist, welche Interessen es gibt und wie das Unternehmen wirtschaftlich dasteht. So sehen Sie klar, von welcher Ausgangsbasis Sie in die Nachfolge starten und wo Chancen, Risiken und Konfliktfelder liegen.

Mediation, Moderation & Konfliktmanagement

Von Familien‑, Gesellschafter‑ und Teamgesprächen inkl. Konfliktklärung
Ich führe die Gespräche, die alleine oft nicht mehr gelingen: offen, strukturiert und wertschätzend. Dadurch werden unausgesprochene Konflikte bearbeitet, Entscheidungen möglich und Beziehungen so geklärt, dass man auch nach der Übergabe noch miteinander arbeiten oder am Tisch sitzen kann.

Konfliktmanagement und Mediation im Nachfolgeprozess
Ich identifiziere frühzeitig Spannungen zwischen Familienmitgliedern, Gesellschaftern und Schlüsselpersonen und bearbeite diese mit Methoden aus Mediation und Konfliktmanagement. So werden festgefahrene Situationen wieder beweglich, Verletzungen ausgesprochen und in klare Vereinbarungen überführt – damit die Nachfolge nicht an unausgesprochenen Konflikten scheitert, sondern auf einem tragfähigen Miteinander aufbauen kann.

Klare Nachfolge-Strategie

Zeitplan, Meilensteinen und Verantwortlichkeiten
Sie erhalten einen strukturierten Fahrplan, der definiert, was in welcher Reihenfolge passiert und wer worum sich kümmert. Das gibt Sicherheit, reduziert Stress und verhindert, dass wichtige Themen „unter den Tisch“ fallen oder ewig aufgeschoben werden.

Begleitung. Übergangsphase

Onboarding der Nachfolger:innen, Rollenklärung, Sparring bei ersten Entscheidungen
Ich begleite die neue Führung in den ersten entscheidenden Monaten, helfe bei der Rollenfindung und stehe bei heiklen Fragen als Sparringpartner zur Verfügung. Das reduziert Reibungsverluste und erhöht die Chance, dass die NextGen schnell akzeptiert und handlungsfähig wird.

Persönliches Sparring für Sie als abgebende Person in emotional herausfordernden Phasen
Sie bekommen einen vertraulichen Raum, in dem Zweifel, Ängste und offene Fragen Platz haben, ohne dass Familie oder Team zuhören. So können Sie Abschied, Loslassen und neue Lebensphase bewusst gestalten – und die Übergabe mit einem guten Gefühl vollziehen.

Klarheit

Alle Beteiligten wissen, was entschieden ist, wer welche Rolle hat und wie es weitergeht.

Vertrauen

Familie, Mitarbeitende und Kund:innen erleben den Übergang als transparent, fair und gut vorbereitet.

Stabilität

Das Unternehmen bleibt in Bewegung, aber ohne Brüche – Strukturen, Wissen und Beziehungen werden gesichert.

Mensch

Bei mir steht der Mensch hinter dem Unternehmen im Mittelpunkt – mit seiner Geschichte, seinen Werten, seinen Hoffnungen und auch seinen Sorgen rund um die Übergabe. Gerade in Familienbetrieben geht es nicht nur um Zahlen, Verträge und Strukturen, sondern immer auch um Beziehung, Loyalität und unterschiedliche Erwartungen zwischen den Generationen.

Ich schaffe einen geschützten Rahmen, in dem diese Themen offen angesprochen werden können, bevor sie als unausgesprochene Konflikte die Nachfolge belasten. Durch klare Rollen, faire Vereinbarungen und ein achtsames Konfliktmanagement entsteht eine lesbare, nachvollziehbare Entscheidung, hinter der alle stehen können – Übergeber:in, Nachfolger:in und Familie. So wird aus der Nachfolge kein Familienkrieg, sondern eine wertschätzende, möglichst konfliktarme Übergabe, die Beziehungen wahrt und Ihr Lebenswerk in gute Hände legt.

Gemeinsames Ziel.

Eine Unternehmensnachfolge betrifft immer viel mehr als nur Verträge und Zahlen. Wer diesen Schritt nicht rechtzeitig und gründlich durchdenkt, riskiert Unsicherheit im Betrieb, Konflikte in der Familie und Wertverlust des Unternehmens.

FAQ – Unternehmensnachfolge

Ab wann sollte ich mit der Planung der Unternehmensnachfolge beginnen?

Idealerweise starten Sie drei bis fünf Jahre vor der geplanten Übergabe. So bleibt genug Zeit, Optionen abzuwägen, Nachfolger:innen aufzubauen, rechtliche und steuerliche Fragen zu klären und Konflikte frühzeitig zu entschärfen. Eine klar strukturierte Vorbereitung reduziert Druck, verhindert Notlösungen und erhöht den Wert Ihres Unternehmens bei Übergabe oder Verkauf.

Begleiten Sie nur Familienunternehmen oder auch andere Konstellationen?

Ich begleite Familienunternehmen, inhabergeführte KMU und Konstellationen mit externen Manager:innen oder Investor:innen. Entscheidend ist nicht die Rechtsform, sondern dass Inhaber:innen Verantwortung bewusst und geordnet übergeben möchten. Die Dynamiken in Familienunternehmen sind besonders sensibel, hier zahlt sich mein Fokus auf Kommunikation und Mediation erfahrungsgemäß sehr aus.

Wie läuft eine Zusammenarbeit in der Unternehmensnachfolge konkret ab?

Zu Beginn steht ein strukturierter Ersttermin, in dem wir Ausgangslage, Ziele, Zeithorizont und Beteiligte klären. Danach erarbeiten wir eine Nachfolge-Strategie mit klaren Phasen: Analyse, Optionen, Entscheidung, Gestaltung der Verträge (ausgelagert Rechtsanwalt bzw. Rechtsanwältin), Kommunikation und Begleitung der Übergangszeit. Sie erhalten eine transparente Roadmap, wissen, wo wir stehen, und treffen Entscheidungen auf Basis verständlich aufbereiteter Informationen.

Arbeiten Sie mit Rechtsanwälten und Steuerberater:innen zusammen?

Ja. Als Jurist & Unternehmensberater mit Consultingschwerpunkt im unternehmerischen Sektor verstehe ich die rechtlichen und steuerlichen Themen im Kontext Ihres Geschäfts und helfe bei Entscheidungen vor. Für die konkrete Vertragsgestaltung, sowie Rechtsberatung und steuerliche Detailplanung binde ich spezialisierte Rechtsanwälte und Steuerberatung ein – entweder Ihre bestehenden Partner oder erprobte Kooperationskanzleien. Mein Beitrag ist, dass alle am selben Tisch arbeiten und Sie nicht zwischen verschiedenen Stellen vermitteln müssen.

Was passiert, wenn es in der Familie oder unter Gesellschaftern bereits Spannungen gibt?

Konflikte sind in Nachfolgeprozessen eher die Regel als die Ausnahme. Ich arbeite mit Methoden aus Mediation und Konfliktmanagement und biete moderierte Gespräche an, in denen Erwartungen, Rollen und Sorgen offen angesprochen werden können. Ziel ist nicht, alles „harmonisch zu machen“, sondern tragfähige Vereinbarungen zu schaffen, mit denen alle Beteiligten leben und weiter zusammenarbeiten können.

Übernehmen Sie auch die Suche nach externen Nachfolger:innen oder Käufer:innen?

Ich begleite die strategische Vorbereitung, Positionierung und Ansprache potenzieller Nachfolger:innen oder Käufer:innen und koordiniere bei Bedarf Partner, die auf M&A und Nachfolgebörsen spezialisiert sind. So behalten Sie einen zentralen Ansprechpartner, während wir gleichzeitig von spezialisierten Netzwerken profitieren.

Wodurch unterscheidet sich Ihre Nachfolgeberatung von klassischen Standardlösungen?

Es geht mir um den Menschen hinter dem jeweiligen Unternehmen. Mein Ansatz verbindet juristische Präzision, unternehmerisches Denken, Mediation und die Mentalität aus dem Spitzensport. Es geht nicht nur um Verträge, Bewertungen und Steuern, sondern ebenso um Entscheidungsstärke, Klarheit in Rollen und einen geordneten Prozess. Ich sehe mich als Sparringpartner, der Sie durch die gesamte Strecke begleitet – von der ersten Idee bis zum tatsächlich vollzogenen Übergang.

Können Sie mich auch unterstützen, wenn die Nachfolge bereits „missglückt“ ist?

Ja. Häufig werde ich hinzugezogen, wenn eine erste Nachfolgelösung in der Praxis nicht funktioniert – etwa wegen unklarer Rollen, fehlender Entscheidungsbefugnisse oder schwelender Konflikte. In solchen Fällen analysiere ich mit allen Beteiligten die aktuelle Situation, kläre Erwartungen und Strukturen und erarbeite mit Ihnen Anpassungen oder Alternativmodelle, die wieder handlungsfähig machen.

Wie stark sind Nachfolger:innen in den Prozess eingebunden?

Ich empfehle, Nachfolger:innen frühzeitig und transparent einzubinden – mit klaren Terminen, definierten Entscheidungsspielräumen und ehrlichem Feedback zu ihren Rollen. Je nach Situation arbeite ich sowohl mit der abgebenden Generation als auch mit der NextGen im Sparring, damit Verantwortung Schritt für Schritt übergeben werden kann und beide Seiten wissen, wo sie stehen.

Ist Ihre Begleitung auch für kleinere Betriebe sinnvoll?

Gerade in kleineren Betrieben hängen Unternehmen und Privatleben oft eng zusammen, weswegen eine unsaubere Nachfolge besonders weh tut. Auch Ein-Personen-Unternehmen oder kleine Teams profitieren von einem strukturierten Nachfolgeprozess, weil Vermögen, Kundenbeziehungen und Know-how so erhalten bleiben. Wir definieren gemeinsam ein Setting, das zu Ihrer Betriebsgröße und Ihrem Budget passt, ohne an Sorgfalt zu sparen.

Mediation & Konfliktmanagement

Wann ist Mediation im Rahmen der Unternehmensnachfolge sinnvoll?

Sobald Interessen, Erwartungen oder Rollen unklar sind und Gespräche im Kreis laufen, ist Mediation ein wirksames Instrument. Sie hilft, Spannungen früh zu klären, bevor sie Entscheidungen blockieren oder das Familienklima dauerhaft belasten. In der Mediation schaffen wir einen geschützten Rahmen, in dem alle Beteiligten ihre Sicht einbringen und gemeinsam tragfähige Lösungen entwickeln können.

Was unterscheidet Familienmediation in der Unternehmensnachfolge von „normaler“ Mediation?

In der Familienmediation zur Unternehmensnachfolge treffen familiäre Beziehungen, Eigentum, Machtfragen und Zukunftsängste direkt aufeinander. Es geht nicht nur um den Betrieb, sondern auch um Rollen als Eltern, Kinder, Geschwister und Partner:innen. In meiner Arbeit verbinde ich diese familiäre Ebene mit der unternehmerischen Realität – wir sprechen sowohl über Gefühle und Geschichte als auch über Anteile, Verantwortung und Strukturen, damit beides zusammenpasst.

Welche Vorteile hat es, Mediation und Nachfolgeberatung aus einer Hand zu bekommen?

Wenn Mediation und Nachfolgeberatung getrennt laufen, entstehen oft Brüche zwischen dem, was emotional besprochen wurde, und dem, was später vertraglich vereinbart wird. Durch die Kombination in einer Person kann ich darauf achten, dass Einigungen aus der Mediation in klare, umsetzbare Vereinbarungen übersetzt werden. Das reduziert Missverständnisse, beschleunigt den Prozess und erhöht die Chance, dass getroffene Lösungen auch Jahre später noch halten.

Müssen bei einer Familienmediation immer alle gleichzeitig am Tisch sitzen?

Nicht unbedingt. Oft starte ich mit Einzelgesprächen, um Sichtweisen, Sorgen und Ziele jeder Person zu verstehen. Erst danach entscheiden wir, in welcher Konstellation gemeinsame Termine sinnvoll sind – manchmal mit allen, manchmal in kleineren Runden, damit Gespräche konstruktiv bleiben.

Wie vertraulich ist eine Mediation im Rahmen der Unternehmensnachfolge?

Mediation ist grundsätzlich vertraulich; was dort besprochen wird, verlässt den Raum nicht ohne ausdrückliche Zustimmung der Beteiligten. Mir ist wichtig, vor Beginn klar zu regeln, welche Informationen in den weiteren Nachfolgeprozess einfließen dürfen und wie wir mit Protokollen oder Ergebnissen umgehen, damit sich alle sicher öffnen können.

Was ist, wenn eine Partei „eigentlich gar nicht will“?

Widerstand ist normal, besonders wenn es um Macht, Rollen oder Verletzungen aus der Vergangenheit geht. In solchen Fällen arbeite ich zunächst daran, Verständnis für die jeweiligen Positionen zu schaffen und realistische Optionen aufzuzeigen. Mediation ist kein Zwangsformat – aber sie kann helfen, aus einer scheinbar festgefahrenen Situation wieder Handlungsspielräume zu eröffnen, ohne dass jemand sein Gesicht verliert.